Wirkung | Anwendung | Studie

In der traditionellen chinesischen Medizin beliebt

Die Ginsengwurzel hat eine recht interessante Form: Sie sieht fast aus wie ein kleiner Wurzelmensch. An der etwas dickeren und längeren Hauptwurzel wachsen dünnere Wurzelstränge, die sich vielfach verzweigen und so ein bisschen an den menschlichen Körper mit seinen Gliedmaßen erinnern. Diese eigenartigen Formen inspirierten und faszinierten die Menschen wohl schon früh, so dass der Wurzel in China bereits vor mehr als 5.000 Jahren Heilkräfte nachgesagt wurden. In der TCM wird die Ginsengwurzel heute noch verwendet, und in Asien ist die Ginsengpflanze allgemein bei Erkältungs-Krankheiten ein beliebtes Mittel.

Bei Herzerkrankungen wird die Wurzel zur Stärkung eingesetzt, und bei Diabetes Typ II soll sie ebenfalls wirken. Erwiesen ist zumindest, dass der Verzehr der Wurzel einen regulierenden Einfluss auf den Blutdruck hat, der bei manchen Menschen dadurch erhöht wird, bei anderen sinkt er. Die geistige Leistungsfähigkeit soll mit Einnahme von Ginsengpräparaten steigen. Das betrifft sowohl die Reaktionsgeschwindigkeit als auch die allgemeine Wachheit und Konzentration. In Kombination mit Ginko wird die Wurzel zur Steigerung der Lernfähigkeit und der Gedächtnisleistung genutzt. Die Wirkung auf das innere Gleichgewicht und das allgemeine Wohlbefinden wird übrigens vor allem von Frauen geschätzt: Die Probleme, die in der Menopause einsetzen, sollen durch die Einnahme von Ginsengpräparaten oder einfach durch die Integration von Ginsengwurzeln in den täglichen Speiseplan abgemildert werden.

Wirkung

Viele Präparate der chinesischen Kräutermedizin zeigen auf eine Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit im sportlichen und sexuellen Bereich ab, und bei vielen davon konnte die Wirksamkeit bislang eindeutig widerlegt werden. Wie ist das bei der Ginsengwurzel? Die körperliche Leistungsfähigkeit, Ausdauer und Präzision der Bewegungen sowie die Kraft steigt laut Angaben von Athleten, weshalb asiatische Ginsengpräparate von Sportlern gerne eingenommen werden. Studien unter Laborbedingungen kamen in diesem Fall allerdings zu eher gemischten Ergebnissen.

Besser nachgewiesen werden konnte dagegen der positive Effekt von Ginsengpräparaten aber körperlichem und geistigem Stress: Die Wurzel wird hier erwiesenermaßen zu Recht eingesetzt. Und nicht zuletzt gilt die Ginsengwurzel als Wundermittel bei Erektionsproblemen und Störungen in der Produktion von Sperma. Die Präparate sollen nicht nur die Lust anregen, sondern tatsächlich die Anzahl und Mobilität von Spermien verbessern und dazu noch zu vermehrten, längeren und von der Qualität her bzw. qualitativ besseren Erektionen führen. Welche Inhaltsstoffe diese Wirkung generierten, warum die an der Studie teilnehmenden Männer auf die Ginsengpräparate ansprachen und auf andere Präparate und Placebos nicht, ist nicht geklärt. Hochkonzentrierte Ginsengpräparate sollen auch die Libido und die Fruchtbarkeit von Frauen stärken.

Die außergewöhnliche Wirkstoffkombination fördert die Vitalität und schützt die Gesundheit

Ginsengwurzeln verfügen über zahlreiche Inhaltsstoffe mit beachtlichen Eigenschaften. Wertvolle Ginsenoside sind in konzentrierter Form in der äußeren Wurzelrinde vorhanden. Sie unterstützen das körpereigene Immunsystem durch ihre entzündungshemmende, blutdrucksenkende und krampflösende Wirkung. Koreanischer Ginseng enthält Vitamine der B-Gruppe, Vitamin C und die Mineralstoffe Zink, Selen, Eisen und Mangan sowie Kalzium, Magnesium, Chrom und Phosphor. Ebenso zählen hochwertige Aminosäuren sowie ätherische Öle zu den Wirkstoffen. Aufgrund der Nährstoffkonzentration stellt Ginseng eine ideale Ergänzung zur alltäglichen Ernährung dar, um Defiziten vorzubeugen. Außerdem fördert die koreanische Ginsengwurzel die Gedächtnisleistung und Konzentrationsfähigkeit. Ebenfalls wirken die Inhaltsstoffe einer chronischen Müdigkeit und Abgeschlagenheit entgegen. Regelmäßiger Konsum von Ginseng soll über einen vorbeugenden Effekt gegen Erkrankungen wie Krebs, Arteriosklerose und Diabetes sowie Leberleiden und Erkältungen verfügen. Ginseng soll sogar gegen Asthma, Heuschnupfen und Übergewicht wirken und positiven Einfluss auf das Nervensystem sowie die Potenz haben.

Ein Krebsmittel?

Man sagt der Ginsengwurzel nach, dass sie für einige Krebsarten (nicht alle) das Risiko der Erkrankung senken soll. Nachgewiesen werden konnte das bislang nicht, weil an der Entstehung von Krebszellen einfach zu viele Faktoren beteiligt sind, um eine eindeutige und dazu noch aussagekräftige Studie durchzuführen. Sicher scheint aber, dass unter der Einnahme von Ginsengpräparaten bei einigen Menschen das Tumorwachstum stark verlangsamt oder sogar komplett aufgehalten wurde. Warum das so ist, warum es nur bei manchen Menschen so ist und nicht bei allen, und welche anderen Einflüsse dazu kamen, konnte bislang nicht geklärt werden.

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Wissenschaftliche Studien

Im Rahmen wissenschaftlicher Forschungen sind Nebenwirkungen durch Ginseng festgestellt worden. Aufgrund falscher Dosierungen und persönlicher Überempfindlichkeiten sollen gleichwohl verschiedene Beschwerden nach der Zufuhr von Ginseng wie Nervosität, Übelkeit und Durchfall geäußert worden sein.

Nach den Ergebnissen einer koreanischen Studie aus dem Jahr 2014 wirkt sich Ginseng günstig auf den Blutzuckerspiegel aus. Nach einer achtwöchigen Einnahme von hydrolisiertem Ginsengextrakt zeigte sich bei den Patienten eine deutliche Absenkung der Glukosewerte im Blut. In mehreren Studien zu sportrelevanten Auswirkungen durch Ginseng wurde herausgefunden, dass dadurch die Sauerstoffaufnahme des Blutes verbessert werden kann. Bereits im Jahr 1991 wurde eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit der Muskulatur festgestellt. In zahlreichen Studien wurde die Wirkung von Ginseng bei Diabetes und Stress untersucht. Dabei konnten im Ergebnis Reduzierungen und Linderungen der von Diabeteserkrankungen verursachten Auswirkungen konstatiert werden. In einigen Studien konnte der Beweis für eine entzündungshemmende Wirkung erbracht werden. Ebenfalls konnte bereits wissenschaftlich belegt werden, dass Ginseng die Gehirntätigkeit und damit die Konzentrationsfähigkeit steigert.

Anwendung

Roter Ginseng bzw. rote Ginsengpräparate werden traditionell langfristig eingenommen, um Erkältungs-Krankheiten und der Grippe vorzubeugen. Die Präparate werden einmal täglich eingenommen, ein Zeitraum von wenigstens vier Wochen scheint das Immunsystem so weit zu stärken, dass es die Viren entweder schon im Anfangsstadium abwehren kann oder der Krankheitsverlauf sehr viel leichter ist dank gemilderter Symptome.

Eine vierwöchige oder längere Einnahme konnte auch die Befindlichkeit von Menschen mit Heuschnupfen und allergiebedingtem Asthma verbessern und ihre Symptome lindern. Präparate aus der roten Ginsengwurzel wurden und werden erfolgreich zur Gewichtsreduzierung eingesetzt. Das enthaltene Ginsenosid Rg3 verursacht, dass Zellen weniger Fett einlagern. Generell werden eher Präparate aus der roten Ginsengwurzel für Medikamente und als Nahrungergänzungsmittel verwendet. Die landläufige Meinung ist, dass sie mehr an wirksamen Stoffen enthalten, aber tatsächlich ist das Gegenteil der Fall: Weiße Ginsengwurzel enthält mehr als das doppelte an medizinisch wirksamen Stoffen.

Es handelt sich übrigens bei beiden Arten um die Wurzel der gleichen Pflanze. Weiß wird die Wurzel, wenn sie nach der Ernte geschält, gebleicht und getrocknet wird. Rot wird sie, wenn sie nach der Ernte mit Wasserdampf behandelt und dann erst getrocknet wird. Es scheint, als würden sich die wirksamen Bestandteile mit dem Wasserdampf zum Teil verflüchtigen oder zerfallen. Einige Ginsengzüchtungen erlauben sogar die Verwendung in der weißen Variante ohne vorheriges Schälen und Bleichen. Dieser ist besonders wirksam, weil gerade die Schale viele der so wertvollen Saponine enthält.

Relativ naturbelassen ist die Ginsengwurzel, wenn getrocknete Teile davon als Scheiben oder Pulver verkauft werden. Auch als Nahrungsmittel, beispielsweise in der Suppe oder frittiert, ist die Wurzel noch naturbelassen. Ginsengpräparate in Tablettenform, als Pulver mit anderen Substanzen gemischt oder in Tropfen gelöst können extrem hoch oder extrem niedrig dosiert sein. Die Anwendung sollte in diesem Fall wirklich nur nach Rücksprache mit dem Arzt und nach Herstellerangaben erfolgen.

Ginseng bei Stress, Müdigkeit und Depression

Depressive Verstimmungen, Frühjahrsmüdigkeit oder ein permanenter, innerlicher Stress – wir alle kennen diese Erschöpfungszustände. Unser Körper ist in sehr heiklen Situationen in ständiger Alarmbereitschaft und bildet dadurch Stresshormone. Je länger wir unter Stress stehen, desto mehr Hormone werden produziert. Diese könnten dann für Hautprobleme, Magengeschwüre oder gar Burn-out sorgen. Zudem ist unser Immunsystem geschwächt, wodurch wir für viele weitere Krankheiten anfälliger sind.

Ginseng stellt ein natürliches Wundermittel dar, dass dich dabei unterstützt, mit solchen Stresssituationen klar zu kommen. Denn Ginseng stellt das Gleichgewicht unseres Körpers wieder her. Die Wirkstoffe in der Wurzel stärken unser Hormon- und Immunsystem, wodurch wir besser mit Stress umgehen können und Viren keine Chance bei uns haben. Ein Tässchen Ginseng-Tee in stressigen Phasen kann dafür sorgen, dass die Alarmbereitschaft in uns verzögert wird und wir dadurch stressresistenter sind.

Viel beschäftigte Unternehmer, generell stressanfällige Menschen oder diese ständige, innerliche Unruhe. All das sind Faktoren, die zu Erschöpfung und Ermüdung führen können. Auch hier kann Ginseng Abhilfe schaffen, indem er unsere körperliche Leistungsfähigkeit unterstützt. Ob Student, Manager oder Hausfrau: Konzentration und Aufmerksamkeit ist bei allen gefragt. Das Wundermittel löst Erschöpfungszustände und kämpft dadurch gegen Müdigkeit an. Ginseng stellt also einen verlässlichen und vor allem natürlichen Energiespender dar. Als Alleskönner passt er sich dem jeweiligen Gemütszustand an: In stressigen Situationen löst er unsere Anspannungen; bei extremer Müdigkeit verhilft uns Ginseng zu neuen Energien und Motivation. Es hält sich also die Waage!

Doch manchmal ist es leider zu spät und man schlittert unbemerkt in Depressionen. Scheint zunächst alles anstrengend und Grau in Grau, so kann Ginseng auch hier für Lichtblicke sorgen. Ginseng ist ein natürliches Antidepressivum, welches sogar unsere Ängste reduzieren kann und bei depressiven Patienten für Tatendrang sorgt. Verschiedene Saponine, die im Ginseng enthalten sind, erzielen diese Effekte. Wichtig ist dabei, das Wundermittel über einen längeren Zeitraum täglich einzunehmen, um eine optimale Wirkung zu erreichen.

 

Ginseng für Haut und Haar

Auch auf unser Aussehen kann Ginseng wahre Wunder bewirken: Es wirkt auf Haut und Haar verjüngend. Ginseng regt einerseits das Wachstum unserer Zellen an, wodurch unsere Wundheilung gefördert wird und der Prozess der Hautalterung verzögert wird. Ginseng ist also ein natürliches Anti-Aging-Mittel, welches für mehr Spannkraft und ein wunderschönes Hautbild sorgt. Des Weiteren hilft die Wurzel auch bei entzündlichen Hauterkrankungen wie Schuppenflechte, Akne oder sogar Neurodermitis.

Im Sommer hat sich die beruhigende und heilende Wirkung von Ginseng bei Sonnenbränden und Insektenstichen bewährt. Hier sorgt Ginseng in Form von Lotions, Cremes oder als Salbe für eine rasche Abhilfe.

Neben den medizinischen Gründen, wird Ginseng seit tausenden von Jahren von den Chinesen für Haut und Haar eingesetzt. Nimmt die Wachstumskraft unserer Haare und Nägel im Alter ab, so nimmt leider auch der Haarausfall zu. Dem kann erfolgreich mit Ginseng entgegengewirkt werden: Denn wie bereits erwähnt, hilft Ginseng dem Körper dabei sich erfolgreich an Stress anzupassen. Und bei Stress handelt es sich um einen der Hauptfaktoren für Haarausfall.

Ginseng hilft bei Asthma und Heuschnupfen

Wer an Asthma oder Heuschnupfen leidet, muss oftmals mit heftigen Nebenwirkungen bei einer medikamentösen Behandlung kämpfen. Eine natürliche Alternative dazu stellt der rote Ginseng dar. Laut Studien mildert Ginseng chronische Lungenschäden – er kann sogar für eine Heilung sorgen. Die im Ginseng enthaltenen Saponine bedeuten eine antiallergische Wirkung, was zu einer Linderung der Allergiesymptome bei zum Beispiel Heuschnupfen beitragen kann. Übrigens: Auch die Haut kann durch die Wurzel besser auf Allergene reagieren.

 

Ginseng gegen Mundgeruch

Ginseng kann zudem bei Mundgeruch eingesetzt werden, der in Folge von Magenerkrankungen oder einer Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori entstanden ist. Ginseng ist dabei bekömmlich und kämpft gegen die bakterielle Infektion äußerst gut an. Der Ginseng hilft nicht nur bei bereits vorhandenem Mundgeruch, er beugt auch noch natürlich und zuverlässig vor.

Ginseng schützt die Leber

Ginseng wirkt übrigens auch hervorragend bei der Entgiftung der Leber und des ganzen Körpers. Die Wunderwurzel aktiviert in der Leber nämlich den Zellstoffwechsel, genauer gesagt die Eiweißsynthese. Ginseng bietet der Leber damit einen Schutz vor Alkoholvergiftungen und kann auch bei Schädigungen helfen, sich schneller zu regenerieren.

 

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Tipp: Nach zu viel Bier, Wein und Gin solltest du dir einen Ginsengtee genehmigen. Der Alkohol in der Leber wird dadurch schneller abgebaut.

 

 

 

Ginseng wirkt gegen Erektionsbeschwerden  

Das Wundermittel Ginseng zählt außerdem als natürliches Aphrodisiakum. Bei Problemen mit der Libido beziehungsweise der Potenz, kann Ginseng durch hormonelle Regulierung bei sexueller Unlust wirksam werden. Des Weiteren sorgt es für eine verbesserte Spermienbildung und mehr Beweglichkeit der Keimzellen.

Ginseng bei Beschwerden der Atemwege

Du hast Probleme mit Ihren Atemwegen? Ginseng wirkt anregend, stärkt die Milz und hilft bei chronischen Atemwegserkrankungen. Die Muskeln werden dadurch besser mit Sauerstoff versorgt, wodurch die Atemmuskulatur effektiver trainiert wird. Ginseng sorgt also dafür, dass die Lunge kräftiger arbeitet, was zu mehr Sauerstoffgehalt im Blut führen kann.

Ginseng hilft bei Herz-Kreislauf- und Blutdruck-Beschwerden

Auch bei Beschwerden von Herz und Kreislauf kann Ginseng eine äußerst positive Wirkung haben. Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen stellt Ginseng einen wichtigen Begleiter bei einer Therapie dar.

Dank der Ginsenosiden bleibt das Blut fließfähig, wodurch zu hohe Blutdruckwerte absenken und zu niedrige anheben – es entsteht also quasi eine Selbstregulierung, welche von den körperlichen Bedürfnissen abhängig ist. Bei erhöhtem Blutdruck solltest du zu rotem Ginseng greifen, bei niedrigem eignet sich vor allem der weiße. Die Herzmuskulatur wird gekräftigt und der Sauerstoffbedarf des Herzens harmonisiert. Zudem verbessert die Wunderwurzel Ginseng die Durchblutung – sogar die des Herzmuskels.

Ginseng gegen Arteriosklerose

Werden Herz-Kreislauf-Beschwerden nicht behandelt, können sie sogar zu verkalkten Arterien, also einer Arteriosklerose führen. Weitere Faktoren, die zu einer Arterienverkalkung führen können, sind: Nikotin, andere Umweltgifte, fettreiche Speisen, Zucker, Bewegungsmangel und Übergewicht. Es entsteht eine harte Kruste, die die Arterien von innen verengt – der Blutfluss wird dadurch gestört. Je dicker diese Kruste wird, desto größer wird die Gefahr, einen Herzinfarkt zu erleiden.

Wie bereits erwähnt, wirkt sich Ginseng positiv auf den Blutdruck aus, wodurch der erhöhte Cholesterin bekämpft werden kann. Bei einer gestörten Blutgerinnung zeigt sich, dass ein Verklumpen vermindert wird. Die Wirkung von Ginseng kann quasi mit der von Aspirin gleichgesetzt werden.

Ginseng gegen Übergewicht

Was du vielleicht noch nicht wusstest: Ginseng hilft sogar bei Übergewicht! Durch das Ginsenosid im roten Ginseng, kann eine Gewichtsabnahme unterstützt werden. Außerdem werden die Zellen daran gehindert, weiteres Fett im Körper einzulagern.

Ginseng hilft beim Muskelaufbau

Ginseng wirkt, wie bereits erwähnt, leistungsfördernd und motivierend. Vor allem in Zeiten von extremer Erschöpfung, bringt uns die Wurzel wieder Power. Außerdem sagt man Ginseng nach, dass er die Produktion von Testosteron anregt und zu vermehrter Eiweißbildung in der Muskulatur führt.

Ginseng unterstützt bei HIV

Eine Studie des des Magazins “International Immunopharmacology” aus dem Jahre 2001 hat gezeigt, dass Menschen mit einer HIV-Infektion, die zusätzlich zu ihrer medikamentösen Behandlung Ginseng einnehmen, eine bessere Prognose erhalten. Ginseng ist zwar kein Wundermittel gegen HIV, es wirkt dennoch unterstützend.

 

Ginseng hilft bei Diabetes

Altersdiabetes ist eine Krankheit, die vor allem in den westlichen Industrieländern sehr verbreitet ist. Diese Tatsache zeigt, dass Diabetes vor allem durch eine fettreiche und ungesunde Ernährung, kaum Bewegung und eine schlechte Lebensweise entsteht. Denn bei Naturvölkern ist diese Krankheit unbekannt. Bei Diabetes kann der Körper die aufgenommen Kohlenhydrate nicht mehr richtig verarbeiten.

Ginseng kann die Zuckerkrankheit zwar nicht beheben, eine Einnahme soll sich aber positiv auf die Aktivitäten der Bauchspeicheldrüse auswirken. Studien haben gezeigt, dass Ginseng den Blutzuckerspiegel nachweisen drücken kann. Die Patienten haben außerdem bemerkt, dass sich eine Ginseng-Einnahme positiv auf ihre schlechte Wundheilung auswirkt. Bevor du also zur chemischen Keule greifst, könntest du deinen Blutzucker doch zunächst einmal mit einem natürlichen Wundermittel versuchen zu senken.

Ginseng gegen Wechseljahrsbeschwerden

Die Wechseljahre – die große Angst vieler Frauen. Die Jahre, in denen sich der Körper umstellt, von der Fruchtbarkeit in die Unfruchtbarkeit. Einige Frauen nehmen diese Umstellung extrem wahr und leiden an den dafür typischen Beschwerden. Depressionen, Kopfschmerzen, Antriebslosigkeit oder Müdigkeit. Die Symptome könnten vielfältiger nicht sein. Viele greifen dann auf Hormontherapien oder andere medikamentöse Behandlungen zurück. Doch werden diese von schlimmen Nebenwirkungen (sogar eine Brustkrebserkrankung ist möglich) begleitet.

Bist du auf der Suche nach einem natürlichen Mittel gegen die Wechseljahrsbeschwerden? Hast du es schon einmal mit weißem Ginseng probiert? Dieser wirkt ausgleichend und regt zudem das gesamte Hormonsystem der Frau an.